Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Börse, die

1Börse, die; -, -n
niederl.veraltend Portemonnaie, Geldbeutel: eine zierliche, kleine, schmale, lederne, gestickte, volle, gefüllte B.; seine B. herausziehen, salopp zücken⌝; ein Geldstück aus der B. herausnehmen, in seine B. stecken; in seiner B. herumsuchen; den Inhalt der B. ausschütten

WDG, 1. Band, 1967

Börse, die

2Börse, die; -, -n
niederl.
1. zentraler Markt des nichtsozialistischen Wirtschaftssystems, auf dem Geschäfte über Wertpapiere und Waren abgeschlossen werden: an der B. kaufen, verkaufen, handeln, spekulieren, wuchern; an der B. sank, stieg der Preis für Roggen, Kaffee; an der B. herrschte Panikstimmung, Stille, gab es einen großen Krach; sein Name galt etwas an der B.; etw. an der B. notieren, auf der B. umsetzen; die B. eröffnete flau, behauptete sich, blieb fest, war bewegt, lustlos, schloß gut, matt, schwach; d. Haltung, Stimmung der B.;
2. Gebäude, in dem der Markt für Wertpapiere und Waren abgehalten wird: die B. liegt im Zentrum der Stadt, ist ein Prachtbau;

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Zitationshilfe
„Börse“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Börse>, abgerufen am 27.07.2021.

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