Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Bach, der

Bach, der; -(e)s, Bäche /Verkl.: Bächlein/
kleiner Wasserlauf: der B. rauscht, braust, murmelt, geh. flüstert⌝; der B. schlängelt sich durch das Tal, windet sich durch die Felsen (hindurch), hat sich /Dat./ seinen Weg gebahnt, stürzt von der Höhe herab, rieselt, fließt, strömt, schießt dahin, friert im Winter zu, taut auf, schwillt an, tritt über seine Ufer, geht zurück, versandet, trocknet im Hochsommer aus; geh. dem B. folgen (seinen Lauf entlanggehen) den B. abdämmen, regulieren, stauen; den B. auf-, abwärts; jenseits des Baches; ein klarer, seichter, wasserreicher, silbriger, trüber B.; ein muntres Bächlein; In einem Bächlein helle Schubert Forelle; das Wasser fließt in zahlreichen Bächlein ab; die Bächlein sammeln sich zu einem Fluß; Auf Kieseln im Bache da lieg ich, wie helle Goethe 1,50; Wasser aus dem B. holen; durch den B. waten; das Vieh durch, über den B. treiben; über den B. springen, setzen; ein schmaler Steg führt über den B.; /bildl./ geh. Bäche von Blut, Tränen; er … ließ den Bach seiner Tränen strömen Stifter 1,49

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Zitationshilfe
„Bach“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Bach>, abgerufen am 27.09.2020.

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