Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Baldachin, der

Bạldachin, österr. Baldachin, der; -(e)s, -e
ital.prächtiges Schutzdach (über einem Sitz, Lager): ein goldner, purpurner, gestickter, kunstvoll geschnitzter B. über dem Thron, Altar, der Kanzel, über einem Bett; ein B. aus Brokat, Goldspitzen; ein B. auf vier Säulen; Traghimmel: der gekrönte Kaiser ging unter einem B., den die Ratsherren trugen; Die würdigen Männer [Professoren] schritten feierlich je vier an einer Seite des Baldachins, neben welchen andere acht gingen, um sie an den vergoldeten Stangen abzulösen C. F. Meyer 1,259; /bildl./ geh. das Blätterdach bildete einen herrlichen, luftigen, grünen B. über ihm; der blaue B. des Himmels

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
Bauerndorf
Zitationshilfe
„Baldachin“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Baldachin>, abgerufen am 27.09.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum WDG – Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache