Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Basis, die

Basis, die; -, Basen
griech.
1. Grundlage: die B. für etw. bilden, sein; etw. dient als B.; eine gemeinsame B. suchen; eine gute B. besitzen; das Unternehmen ruht, steht auf einer gesunden, soliden, sicheren B.; Forschungen, Reformen auf breiter, fester, schmaler B. aufbauen; auf dieser unerfreulichen B. können wir nicht weiter zusammenarbeiten; sich auf gleicher B. treffen; etw. geschieht auf freiwilliger B.; auf der B. der Humanität; von einer realen B. ausgehen; die wissenschaftliche, theoretische, ökonomische, soziale, materielle, kulturelle B.; eine demokratische B.; ihm fehlt jede B.; etw. hat keine B. (mehr); jmdm. die B. entziehen; Neupräg. DDR umg. der Mann an der B. (der kleine Mann, der Arbeiter oder Angestellte) Grundlinie, Grundfläche: Math. die B. eines Dreiecks, einer Pyramide; Kunstgesch. Sockel: eine verzierte, sternförmige B.; Mit Tierdarstellungen werden die christlichen Kirchen an Basen, Kapitellen … bevölkert Hamann Gesch. d. Kunst 2,155; Math. Grundzahl einer Potenz, eines Logarithmus
2. Polit. Ök. ökonomische Struktur der Gesellschaft in einer Etappe ihrer Entwicklung: die unmittelbar aus der Produktion und dem Verkehr sich entwickelnde gesellschaftliche Organisation, die zu allen Zeiten die Basis des Staats … bildet Marx-Engels Dt. Ideologie 33; die sozialistische, kapitalistische B.; Veränderungen in der B.; die Form einer neuen B.; B. und Überbau;

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Zitationshilfe
„Basis“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Basis>, abgerufen am 27.09.2020.

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