Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Becken, das

Becken, das; -s, -
I.
1. großes, flaches und breites Gefäß (für Flüssigkeiten): ein B. aus Marmor, Stein, Kunststoff; ein verstopftes B.; im Waschraum ein B. anbringen, anschrauben, abmontieren; das B. mit Wasser füllen; sich /Dat./ im B. die Hände waschen; das Wasser aus dem B. ablaufen lassen; dem Kranken ein B. bringen; Er setzte ein Pfännchen auf ein Becken mit glühender Kohle Collodi in: Zehn Jahre 114; /bildl./ Dieses unerschöpfliche Becken [Amerika] … / Nahm alles auf, was hineinfiel Brecht Gedichte 131; Bassin, eingefaßte Wasserfläche: das runde, rechteckige B. des Springbrunnens, der Badeanstalt; die Schleuse besteht aus zwei B.;
2. Geol. (mit Wasser gefüllte) große Mulde der Erdoberfläche: das B. eines Sees; das große, weite B. des Ozeans; das Wasser vieler Flüsse sammelt sich im Thüringer B.; die verschiedenen Ablagerungsschichten des Pariser Beckens;
3. festgeschlossener Knochenring des unteren Rumpfes: das männliche, weibliche B.; die Organe im großen, kleinen B.; eine Verengung des Beckens; mit dem B. kreisende Bewegungen ausführen;
II. /Sg. ungebräuchl./ Mus. Schlaginstrument aus zwei tellerförmigen Metallscheiben: (auf, an) die B. schlagen; die B. klirren, geben einen dröhnenden, langanhaltenden Klang; die B. im modernen Sinfonieorchester; eines der B. ist auf der Trommel befestigt;

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Zitationshilfe
„Becken“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Becken>, abgerufen am 14.08.2020.

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