Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Bedarf, der

Bedạrf, der; -(e)s, /ohne Pl./
1. Nachfrage nach Dingen, deren man bedarf: die Stromerzeugung ist dem steigenden B. der Wirtschaft nicht gewachsen; da der Bedarf des In- und Auslandes an Soda die Produktion bei weitem übersteigt Wissensch. u. Fortschr. 1956; der B. an Elektroenergie hat sich verdoppelt; der große B. eines Bezirks an Baustoffen; Material ist über B. vorhanden; bei künftigem B.; neuen B. anmelden; die Produktion auf den B. abstimmen; den (dringendsten) B. an Lebensmitteln decken /bildl./ salopp mein B. ist gedeckt (mir reicht es) diese Menge reicht kaum für den häuslichen B.; die vielen kleinen Dinge des täglichen Bedarfs; Neupräg. der gehobene B. (Bedarf an Luxuswaren) haben Sie noch B. an Käse (brauchen Sie noch Käse)? ich habe keinen B.; bei B. wenn man es braucht, wenn es nötig ist: die Straßenbahn hält hier nur bei B.; (je) nach B. je nachdem, wie man es braucht: mit dieser Küchenmaschine kann man je nach B. Gemüse schneiden oder Teig rühren; jeder kann Pfeffer und Salz nach B. nehmen;
2. Dinge, deren man bedarf: den gesamten B. liefern; was ich jetzt an nötigem Bedarf zusammenpacken kann Raabe III 3,598

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Zitationshilfe
„Bedarf“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Bedarf>, abgerufen am 01.10.2020.

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