Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Bedeckung, die

Bedẹckung, die; -, -en /Pl. ungebräuchl./
1. Schutzwache: der Verbrecher wurde unter starker polizeilicher B. abgeführt; jmdm. militärische B. mitgeben; zehn Mann B.; zwei Polizisten folgten ihm als B.; Schutz: ein paar Männer bei ihm zu lassen von den Seinen zu Geleit und Bedeckung Th. Mann 3,147 (Joseph)
2. das Bedecken, Zudecken: was fleißige Hände zur Bedeckung des Leibes gewebt haben Stifter Witiko 2,285
3. das Bedeckende: die Wärmeverluste [beim Säugling] müssen durch entsprechende Bekleidung und Bedeckung niedrig gehalten werden Urania 1958; veralt. sein Kopf war ohne B. (Kopfbedeckung) die B. (Bewölkung) beträgt 1/8
4. /Sonderbedeutungen/
a) Tierzucht diese Vatertiere werden nur für die B. (das Decken) von Muttertieren der gleichen Rasse verwendet
b) österr. die B. (Deckung) des Defizits

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Zitationshilfe
„Bedeckung“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Bedeckung>, abgerufen am 01.10.2020.

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