Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Bedenken, das

Bedẹnken, das; -s, -
Überlegung, die Zweifel, Sorge, Vorbehalt enthält: ernste, grundsätzliche, schwere, große, leichte, einige B. haben, geh. hegen⌝; ein B. gegen etw. äußern, erheben, geltend machen, anmelden; B. über etw. vorbringen; es bestehen (keine) B.; voll moralischer Bedenken (Skrupel) H. Mann 1,284 (Schlaraffenland) ; etw. gibt zu ernsthaften B. Anlaß; etw. erregt starke B. (in jmdm.); in jmdm. steigen leise B. auf; manchmal kamen ihm B., ob …; alle B. zurückstellen, beiseiteschieben, niederschlagen; sich über alle B. hinwegsetzen; das zerstreut meine letzten B.; die damaligen B. sind heute behoben; die B. des Arztes; [der Jüngere] widerlegte die Bedenken [Einwände] des Älteren Kasack Stadt 209; ohne B. (ohne zu zögern) handeln, etw. tun

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Zitationshilfe
„Bedenken“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Bedenken>, abgerufen am 28.09.2020.

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