Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Befreiung, die

Befre̱i̱ung, die; -, -en /Pl. ungebräuchl./
das Freimachen (durch Überwinden von Widerständen)
a) /entsprechend der Bedeutung a von befreien / die B. eines Gefangenen, der Häftlinge aus dem Konzentrationslager; die B. eines Volkes von Unterdrückung und Fremdherrschaft; Neupräg. DDR der Tag der B. /Staatsfeiertag, 8. Mai/; für die nationale B. kämpfen; die soziale, gesellschaftliche B. (Emanzipation) eines Staates, einer Gesellschaftsschicht, Klasse von wirtschaftlicher Abhängigkeit Es kann die Befreiung der Arbeiter nur / Das Werk der Arbeiter sein Brecht Einheitsfrontl.
b) /übertr./ Erlösung: die B. von Krankheit und Schmerzen; die B. aus einer unangenehmen, gefährlichen Situation; Erleichterung: ein Gefühl der B.; auf ihrem Gesicht lag ein Ausdruck der B.;
c) Erlassung: die B. von Steuern, Gebühren, Pflichtablieferungen, vom Schulgeld;

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Zitationshilfe
„Befreiung“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Befreiung>, abgerufen am 21.09.2020.

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