Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Behauptung, die

Beha̱u̱ptung, die; -, -en
1. bestimmt ausgesprochene, aber unbewiesene Meinungsäußerung: eine kühne, gewagte, dreiste, unverschämte, dumme, unüberlegte, wahre, unsachliche, wissenschaftlich unhaltbare, umstrittene B.; das sind leere Behauptungen; eine B. aufstellen, vorbringen, bezweifeln, anfechten, widerlegen, entkräften, umstoßen, verteidigen, erhärten, begründen, beweisen, einschränken, zurücknehmen, aufrechterhalten; daß sie jede Behauptung durch Tatsachen zu erweisen hatten Schweitzer Aus meinem Leben 104; die Wirklichkeit rechtfertigt seine B.; er blieb bei seiner B., ging von seiner B. nicht ab; von einer B. ausgehen; seine B. gründet sich auf Tatsachen; seine B. entspricht nicht der Wahrheit; Math. Philos. aufgestellter, unbewiesener Satz
2. /Pl. ungebräuchl.; entsprechend der Bedeutung 2 von behaupten / die siegreiche B. der umzingelten Stadt; die feste B. des Rechtes, der Macht, seiner Stellung

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Zitationshilfe
„Behauptung“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Behauptung>, abgerufen am 01.10.2020.

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