Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Beifall, der

Beifall, der; -s, /ohne Pl./
Klatschen und andere Gefühlsäußerungen des Publikums als Zeichen des Gefallens, der Zustimmung, Applaus: begeisterter, brausender, donnernder, tosender, stürmischer, frenetischer, rauschender, spontaner, starker, (lang)anhaltender, geh. nicht enden wollender⌝, minutenlanger, reicher, herzlicher, verdienter, lauter, erneuter, schwacher, karger, spärlicher B.; jmdm. B. klatschen, geh. bekunden, spenden⌝; die Menge rief, trampelte, abwertend brüllte, johlte, grölte⌝ B.; in B. ausbrechen; mit B. geizen; die Zuschauer überschütteten den Sänger mit B.; das Publikum nahm die Aufführung mit B. auf; der B. setzt ein, braust auf, geh. brandet auf⌝, hält an, nimmt zu, ebbt ab, verebbt, verklingt; B. ertönt; der Redner erhielt, erntete B.; die Darbietungen lösten B. aus; der Bericht wurde durch B. unterbrochen; Zustimmung, Anerkennung: der Vorschlag fand den allgemeinen, ungeteilten B. der Versammlung; seine Leistungen nötigten auch den Gegnern B. ab; die Ausstellung erfreut sich des Beifalls aller Besucher; geh. jmdm. B. zollen; im übrigen aber hatte dies zigeunerhafte Wesen mit dem ebenholzschwarzen Haar keineswegs meinen Beifall Storm 1,133

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
beidarmig beschleunigen
Zitationshilfe
„Beifall“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Beifall>, abgerufen am 22.09.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum WDG – Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache