Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Benehmen, das

Bene̱hmen, das; -s, /ohne Pl./
I. Art, wie sich jmd. in seiner Umwelt bewegt, Betragen: ein gewinnendes, feines, korrektes, zurückhaltendes, ruhiges, bescheidenes, (un)freundliches, hochfahrendes, auffallendes, linkisches, flegelhaftes B. haben, zeigen; er hat kein gutes B.; umg. jmdm. B. (gutes Benehmen, Anstand) beibringen das ist kein B. für einen gebildeten Menschen; Sicherheit im B. zeigen; sich wegen seines Benehmens entschuldigen; Verhalten: sein B. kommt mir sonderbar vor; er konnte sich /Dat./ ihr B. nicht erklären; sein B. hat etw. Beleidigendes an sich; sein B. dir gegenüber ist unverzeihlich, unerhört, empörend
II. papierdt. /nur in der festen Verbindung/ sich mit jmdm. ins B. setzen sich mit jmdm. verständigen: Ein wohlwollender Offizier hatte sich mit dem Lagerkommandanten ins Benehmen gesetzt Feuchtw. Teufel 239

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Zitationshilfe
„Benehmen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Benehmen>, abgerufen am 12.08.2020.

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