Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Bereitschaft, die

Bere̱i̱tschaft, die; -, -en
1. /ohne Pl./ das Bereitsein
a) das Vorbereitetsein: die wirtschaftliche, militärische B. eines Staates; Neupräg. DDR Tag der B. (Tag, an dem die Vorbereitungen für den reibungslosen Ablauf der beginnenden Arbeit überprüft werden) [die örtlichen Räte] haben alljährlich vor Beginn des Schuljahres Tage der Bereitschaft durchzuführen Gesetzbl. DDR 1959; B. haben sich zum sofortigen Einsatz bereit halten: die Truppe hat ab heute B.; in B. sein bereit, zur Verfügung sein: alles ist in B.; etw. in B. haben etw. bereit haben: Hoffstede hatte noch mehr Scherze ähnlicher Art in Bereitschaft Th. Mann 1,40 (Buddenbr.) ; in B. liegen, stehen;
b) Bereitwilligkeit: die B. zu Konzessionen, zur Verteidigung der Heimat; man muß die innere B. mitbringen, um ein Kunstwerk wirklich zu verstehen; seine B. erklären (sich bereit erklären)
2. Truppe (der Polizei), die für den Einsatz bereitgestellt ist: die zuständige B. der Grenzpolizei; Fiedler läßt seine Anweisungen an sämtliche Bereitschaften der Volkspolizei … durchgeben Bredel Fünfzig Tage 8

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Zitationshilfe
„Bereitschaft“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Bereitschaft>, abgerufen am 14.08.2020.

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