Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Beschlag, der

1Beschla̱g, der; -(e)s, Beschläge
1. Metallteile, die zusammen halten, schmücken, schützen: eine Truhe mit kunstvollen Beschlägen; ziselierte, kunstgeschmiedete Beschläge; der Koffer hat verchromte Beschläge; der B. an Fenstern, Türen, Möbeln;
2. /Pl. ungebräuchl./ die Hufeisen eines Pferdes: ein guter, schlechter B.; den B. erneuern lassen;
3. /ohne Pl./ Jägerspr. /vom Schalenwild/ Begattungsakt

WDG, 1. Band, 1967

Beschlag

2Beschla̱g
/nur in festen Verbindungen/ jmdn., etw. mit B. belegen, in B. nehmen jmdn., etw. (völlig) für sich beanspruchen: er hat den Gast den ganzen Abend mit B. belegt; das Kind nahm die Mutter ganz in B.; diesen Platz habe ich schon mit B. belegt; daß man seine Zeit nicht mit Beschlag belegt St. Zweig Balzac 491

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Zitationshilfe
„Beschlag“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Beschlag>, abgerufen am 22.10.2020.

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