Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Beschwerde, die

1Beschwe̱rde, die; -, -n
Mühe, Anstrengung: von den Beschwerden der Reise ausruhen; von der B. der letzten Tage ermüdet sein; die Beschwerden eines Umzugs, des Abstiegs, Lebens; [ich] erreichte jedoch … ohne Beschwerde den andern Strand Carossa Jahr 217; /im Pl./ körperliche Leiden, Gebrechen: beim Laufen Beschwerden bekommen; das Steigen macht, verursacht ihr Beschwerden; die Beschwerden des Alters spüren; seine rheumatischen Beschwerden nahmen zu; in meinem Alter stellen sich leicht Beschwerden ein, treten leicht Beschwerden auf; körperliche, heftige, starke Beschwerden haben; dem Arzt seine Beschwerden nennen

WDG, 1. Band, 1967

Beschwerde, die

2Beschwe̱rde, die; -, -n
Klage über etw., jmdn., die an zuständiger Stelle vorgebracht wird: eine B. gegen etw., jmdn. (bei jmdm.) erheben, einreichen, vorbringen; über etw. B. führen; jmdm. seine B. vortragen; seine Beschwerden bei einer Instanz anbringen; gegen diesen Beschluß, diese Entscheidung legte der Kläger B. ein; Beschwerden sind an die zuständige Dienststelle zu richten; über eine B. entscheiden; eine B. als unzulässig verwerfen; einer B. abhelfen; jmds. B. ab-, zurückweisen; sich /Dat./ jmds. B. anhören; es sind Beschwerden über ihn eingelaufen; es liegt eine B. gegen ihn vor

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Zitationshilfe
„Beschwerde“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Beschwerde>, abgerufen am 23.09.2020.

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