Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Beute, die

1Beute, die; -, /ohne Pl./
das Erbeutete, auf einem Auszug Gewonnene oder zu Gewinnende
a) auf B. ausgehen; eine B. in Sicherheit bringen; die B. teilen; mit seiner B. entkommen; einem Dieb die B. abjagen; eine reiche, kostbare B. war den Truppen in die Hände gefallen; das Heer kehrte mit B. beladen zurück; spött. Doch gedachte ein jeder seine Beute als ein wertes Angedenken an die Verstorbene aufzubewahren G. Keller 4,70 (Gr. Heinrich) ; eine B. wittern, über die B. herfallen; der Hund stürzte sich auf die B.; die Marder schleppten des Nachts ihre B. heim;
b) /übertr./ Opfer: sie ist eine B. ihrer Leidenschaft, ihres Ehrgeizes; er war eine B. des Todes; daß die Männer sie als freie Beute betrachtet hatten, nur weil sie keinen Vater mehr hatte Flake Schritt 100

WDG, 1. Band, 1967

Beute, die

2Beute, die; -, -n
landsch.
1. Backtrog: Der Altgeselle … war beim Beschicken der Beuten Strittmatter Wundertäter 253
2. Imkerei Unterkunft für ein Bienenvolk: die Fluglöcher der Beuten dürfen im Winter nicht mit Eis und Schnee verstopft sein;

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Zitationshilfe
„Beute“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Beute>, abgerufen am 01.10.2020.

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