Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Binde, die

Binde, die; -, -n
1. (schmaler) Streifen
a) der einen Verband um einen verletzten Körperteil bildet: einem Kranken die B. anlegen, abnehmen, umg. abmachen⌝; eine B. ums Bein wickeln; eine B. desinfizieren
b) der einen (verletzten) Körperteil schützt, hält: jmd. muß den Arm in der B. tragen; eine schwarze B. vor, über den Augen haben /bildl./ jmdm. fällt die B. von den Augen (jmd. erkennt, begreift plötzlich etw.)
c) der am Arm getragen wird und als Abzeichen dient: die Blinden tragen eine gelbe B.; ein … Unteroffizier, die weiße Binde der Militärpolizei am Arm A. Zweig Grischa 91
2. veralt. Binder, Schlips: der lange, magere Hals war von keiner Binde gedrückt Raabe II 2,60; /bildl./ salopp einen hinter die B. gießen, kippen (ein Glas Bier, Schnaps trinken)

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„Binde“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Binde>, abgerufen am 09.08.2020.

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