Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Bindung, die

Bindung, die; -, -en
1. das innere Verbundensein, (enge, verpflichtende) Beziehung: eine starke, lockere, menschliche B.; eine konfessionelle, künstlerische, politische B.; jmd. löst seine alten Bindungen; neue Bindungen eingehen; da wir beide einsame und schwierige Menschen sind … blieb trotz allem eine Bindung zwischen uns bestehen Hesse 4,259 (Steppenw.) ; die B. der Menschen an ihre Heimat, Umwelt; die enge B. eines Komponisten an das Volkslied; Verpflichtung: eine vertragliche B.; die zwangsmäßige Bindung an den Termin St. Zweig Balzac 313
2. /fachspr. Sonderbedeutungen/
a) Schi Vorrichtung zum Befestigen des Schuhs am Schneeschuh: die B. ist gerissen;
b) Textil. Verflechtung von Kett- und Schußfäden im Gewebe
c) Chem. Phys. Art des Zusammenhalts der Atome und der Bausteine des Atomkerns

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„Bindung“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Bindung>, abgerufen am 01.10.2020.

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