Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Boot, das

Boot, das; -(e)s, -e/ landsch. Böte
kleines, ungedecktes Wasserfahrzeug mit Rudern oder Segeln: ein zierliches, schnittiges, plumpes, kleines, großes, schnelles, flinkes, langsames, schweres, offenes, schwankendes B.; ein mit zwei Leuten bemanntes B.; wir wollen heute B. fahren, mit dem B. auf den See fahren; das B. los-, anketten, flottmachen, vom Ufer abstoßen, über den See steuern, Seemannsspr. abfallen lassen⌝, wieder ans Ufer bringen, festmachen, an Land ziehen; das B. ist dicht, leck, ist umgekippt, umgeschlagen, gekentert, gesunken, untergegangen; das B. treibt (ab), schaukelt, leckt, tanzt auf den Wellen, gleitet über das Wasser, entfaltet seine Segel, hält auf die Küste zu, liegt tief im Wasser, läuft voll Wasser, hat eine Länge Vorsprung, fährt knirschend auf eine Untiefe, legt wieder am Steg an; das B. wird durch einen kleinen Motor angetrieben; im Winter ruht das B. auf Böcken; aus dem B. springen, klettern; Wasser aus dem B. schöpfen; in ein B. einsteigen; sie übersahen … den kleinen Hafen mit dem Segel- und Tauwerk der Böte Th. Mann 1,119 (Buddenbr.) ; /bildl./ wir sitzen alle im gleichen B. (haben alle das gleiche Schicksal)

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Zitationshilfe
„Boot“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Boot>, abgerufen am 28.09.2020.

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