Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Bord, der

1Bord, der; -(e)s, -e /Pl. ungebräuchl./
Schiffsdeck, Flugzeuginneres: an B. eines Ozeanriesen, Verkehrsflugzeuges; an B. gehen, steigen; jmdn., etw. an B. bringen, nehmen, schaffen; alle Mann an B.!; an B. ist alles in Ordnung; die Schiffe lagen B. an B.; über B. vom Schiffsdeck ins Wasser: über B. gehen; über B. gespült werden; Mann über B.!; etw. über B. werfen; /bildl./ seine Sorgen, überholten Ansichten über B. werfen (sie endgültig aufgeben) alle Vorsicht über B. werfen (unvorsichtig sein) von B. gehen; von B. aus winken; /ohne Präp.veralt./ der schwankende B.; das Tiberufer, über dessen Rand hie und da der Bord eines schwerfällig dahinrudernden Kahnes auftauchte Heyse I 4,285

WDG, 1. Band, 1967

Bord, das

2Bord, das; -(e)s, -e/ Börde
1. landsch. Brett, das an der Wand befestigt ist, um Dinge darauf aufzustellen, abzulegen: ein breites, schmales B.; das oberste, unterste B.; auf einem kleinen B. standen ein paar Väschen und einige Bücher; etw. auf ein B. legen, von den Borden herunternehmen; um die Hüttenwand läuft ein B.;
2. /Pl. ungebräuchl./ schweiz. /im übrigen Sprachgebiet veralt./ Böschung, Rand: am B. des Felsens; das rechte B. des Baches; Er hebt sich an des Tisches Bord Uhland Glück v. Edenhall

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Zitationshilfe
„Bord“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Bord>, abgerufen am 28.09.2020.

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