Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Bote, der

Bote, der; -n, -n
1. jmd., der von jmdm. geschickt wird, um einem dritten etwas zu überbringen: jmdm. den Brief, die Sendung durch einen Boten zustellen, aushändigen lassen; er arbeitet als B. in einem Verlag, ist als B. beschäftigt; der B. kommt täglich zweimal; der B. war schon hier, hat mir etwas gebracht, wartet noch auf die Antwort, kehrt sofort zurück, ist bereits bezahlt; einen Boten zum Arzt, zur Post, nach etw. schicken; den Boten hereinbitten, warten lassen; dem Boten einen Lohn aushändigen; ein schneller, eiliger, zuverlässiger, sicherer, reitender B. /übertr./ umg. der hinkende B. kommt nach (am Schluß geschieht noch etwas Unerfreuliches)
2. geh. Anzeichen, erster Hinweis: Schneeglöckchen sind die (frohen, lieblichen) Boten des Frühlings; Stürme sind die Boten des Herbstes; die Boten des Todes, der Liebe; Blicke, die bald Boten wurden eines süßen Verständnisses O. Ludwig 2,423; die Boten einer neuen Zeit; die Taube ist der B. (Symbol) des Friedens

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Zitationshilfe
„Bote“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Bote>, abgerufen am 28.09.2020.

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