Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Brei, der

Brei, der; -(e)s, -e /Verkl.: Breichen/
dickflüssig gekochte Speise, Mus: ein süßer, dicker, dünner, heißer, kalter B.; einen B. kochen; der B. kocht über, brennt gern an; etw. zu einem B. verrühren; d. Baby, Kranke bekommt B.; ein Kind mit B. auffüttern; /bildl./ ein B. von tauendem Schnee, Schlamm bedeckte die Straße; abwertend das wird einen schönen B. (Durcheinander) geben salopp derb jmdn. zu B. schlagen (ihn windelweich schlagen) salopp jmdn. zu B. zerdrücken (ihn sehr herzhaft, kräftig drücken) wie die Katze um den heißen B. herumschleichen, -gehen (nicht wagen, eine schwierige Sache in Angriff zu nehmen, mit jmdm. über eine heikle Sache zu reden) um den B. herumreden nicht über das Wesentliche reden: Aber wenn ich ihn auf Herz und Gewissen frage, weicht er mir aus und redet um den Brei herum, als wüßte er nichts Löscher Alles Getrennte 392; /sprichw./ viele Köche verderben den B. (ein gutes Werk muß in einer einzigen Hand liegen)

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Zitationshilfe
„Brei“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Brei>, abgerufen am 27.09.2020.

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