Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Chronik, die

Chronik, die; -, -en [k..]
griech.Aufzeichnung von geschichtlichen Ereignissen größerer Zeiträume in zeitlich genauer Reihenfolge: eine alte, mittelalterliche C.; eine ausführliche, vollständige C.; eine C. von Land und Leuten; die C. einer Stadt, Familie; Die Chronik der Sperlingsgasse Raabe /Buchtitel/; wie die C. berichtet, erzählt; die C. hat diesen Bericht überliefert; dieses Ereignis ist in der C. aufgezeichnet; in einer C. lesen, nachschlagen; eine C. als Quelle angeben; /selten/ die geschichtlichen Ereignisse in ihrer Zeitfolge: Wohl bewandert seid Ihr / In Eures Landes Chronik Schiller Piccolomini IV 5; veraltend Bericht von Ereignissen in ihrer Zeitfolge: Durch Antons und seinen Mund ging die Chronik der letzten Tage G. Hauptm. 1,135 (Quint) ; /bildl./ umg. scherzh. Er [der Gastwirt] war die wandelnde Chronik des Städtchens (wußte genau Bescheid über alle Ereignisse) Immerm. 5,15 (Epigonen) ;

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Zitationshilfe
„Chronik“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Chronik>, abgerufen am 30.11.2020.

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