Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Creme, die

Cre̱me, die; -, -s [krä̱m]
franz.
1. Salbe, die als Hautpflegemittel verwendet wird: eine fettende, fettarme, milde C.; die C. wirkt auf die Haut ein, löst den Schmutz; diese C. enthält Vitamine; die C. auf die Haut auftragen; das Gesicht mit C. einreiben;
2. feine, schaumige Süßspeise: eine leichte C. zubereiten; eine C. aus Früchten und Sahne; die C. rühren, steif schlagen; eine Torte mit (einer) C. füllen, mit C. verzieren; die Pralinen sind mit C. gefüllt;
3. /ohne Pl.; übertr./ geh., oft spött. die vornehmste Oberschicht: die C. der Gesellschaft, einer Stadt; bei den Glasperlenspielern, die sich gern für die eigentliche Elite und Creme der Provinz hielten Hesse 6,280 (Glasperlensp.) ; Nur wer am meisten nimmt, gehört zur Creme Brecht Ballade vom angenehmen Leben

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
Zitationshilfe
„Creme“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Creme>, abgerufen am 26.11.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)