Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

Deckel, der

Deckel, der; -s, -
1. abnehmbarer oder aufklappbarer oberer Verschluß eines Gefäßes oder Behälters: den D. öffnen, umg. aufmachen⌝, abnehmen; den D. des Schreibtisches, Klaviers auf-, zuklappen; den D. des Koffers zurückschlagen; den D. des Sarges schließen; dieser D. schließt nicht gut; ein eiserner, emaillierter, passender D.; /sprichw./ für jeden Topf findet sich ein D., jeder Topf findet seinen D. (jedes Mädchen findet einen passenden Mann)
2. vordere, hintere feste und aufklappbare Platte eines Buches: das Buch hat einen roten, vergilbten D.;
3. salopp scherzh. Hut: was hat er bloß für einen D. auf!; seinen D. aufbehalten, abnehmen; ein steifer D.; eins, etw. auf den D. kriegen (Schelte, Prügel bekommen)

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Zitationshilfe
„Deckel“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Deckel>, abgerufen am 22.02.2020.

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