Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 2. Band, 1967

Disziplin, die

1Diszipli̱n, die; -, /ohne Pl./
lat.Ordnung, Zucht, der sich jmd. unterwirft: eine freiwillige, strenge, eiserne D.; die militärische D. (Manneszucht) Keine manuelle Exaktheit ohne geistige Disziplin (Selbstzucht)! F. Wolf Mamlock I; die D. der Arbeiter, unter den Angestellten in einem Betrieb, in der Schule, Armee; ein Mangel an D.; die Erziehung zur bewußten D. (zur auf Einsicht beruhenden freiwilligen Ein-, Unterordnung) die D. ist straff, lockert sich; bei diesem Lehrer ist die D. in der Klasse gut; D. halten, üben, wahren; die D. verletzen, untergraben; gegen die D. verstoßen; Es wird Zeit, daß … wir euch Disziplin beibringen! Renn Krieg ohne Schlacht 89; sich der D. fügen, unterwerfen; er konnte sich nur langsam an D. gewöhnen; der Lehrer achtete immer auf gute Mitarbeit und D.

WDG, 2. Band, 1967

Disziplin, die

2Diszipli̱n, die; -, -en
lat.Teilgebiet
a) der Wissenschaft: die naturwissenschaftlichen, juristischen Disziplinen; die einzelnen Disziplinen der Medizin; die Logik entwickelte sich zu einer selbständigen D. der Philosophie;
b) des Sports: die D. des Schispringens, des Weitsprungs; Schi die Wettkämpfe in den nordischen Disziplinen (im Lang- und Sprunglauf) er ist Meister in allen Disziplinen des Fechtens

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Zitationshilfe
„Disziplin“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Disziplin>, abgerufen am 17.02.2020.

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