Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 2. Band, 1967

Einbruch, der

Einbruch, der; -(e)s, Einbrüche
1. das gewaltsame und heimliche Eindringen, um zu stehlen: ein nächtlicher, frecher E.; einen E. verüben; hier muß ein E. geschehen sein; mehrere Einbrüche sind noch unaufgeklärt;
2. Durchbruch: der E. von Wasser in das Marschland; der E. kälterer Luftmassen, eines Kältetiefs, Hagelwetters; bakterielle Einbrüche im menschlichen Körper; ein erster, ernsthafter, tiefer E. in die gegnerische Front; bewaffnete Einbrüche; durch den Einbruch der neuen Völker in eine alte Welt Pinder Wesen 1,43; /übertr./ Für sie handelte es sich nicht um unsaubere Geschichten, sondern um den jähen und schmerzlichen Einbruch des Todes in ihre so wohlbehütete Jugend Oelfken Traum 191
3. /ohne Pl.; entsprechend der Bedeutung 3 von einbrechen / geh. Beginn: der E. der Nacht; noch vor, bei E. der Dunkelheit; der E. des Winters, der Regenzeit;

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Zitationshilfe
„Einbruch“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Einbruch>, abgerufen am 20.02.2020.

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