Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 2. Band, 1967

Einfluß, der

Einfluß, der; Einflusses, Einflüsse
1. das Hineinfließen: der E. kalter Meeresluft nach Norddeutschland /bildl./ der E. ausländischen Kapitals in das Land
2. Einwirkung: einen guten, schlechten E. auf jmdn. haben; einen großen, nachteiligen, zersetzenden, negativen, positiven E. auf jmdn. ausüben; ein schädigender E. auf die Gesundheit; geistige Einflüsse aufnehmen; fremden Einflüssen unzugänglich sein; vielen Einflüssen ausgesetzt sein; unter jmds. E. stehen; jmdn. unter jmds. E. bringen; einem E. erliegen; etw. blieb nicht ohne E. auf jmdn.; der E. der Umwelt, des Wetters; Phys. atmosphärische Einflüsse
3. Geltung, Überlegenheit: er wollte hier E. gewinnen, papierdt. nehmen⌝, wollte sich /Dat./ E. verschaffen, hat seinen E. verloren; er war zu (großem) E. gelangt; sein E. ist stark angewachsen, geschwunden, ist im Schwinden; man sollte ihren E. nicht unterschätzen; er ist ein Mann von, ohne E.

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Zitationshilfe
„Einfluß“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Einfluß>, abgerufen am 28.02.2020.

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