Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 2. Band, 1967

Ellbogen, der

Ellbogen, der
s. Ell(en)-

WDG, 2. Band, 1967

Ellbogen, Ellenbogen, der

-bogen, der /Pl.-bogen/
vorspringender Knochenfortsatz der Elle, der am Gelenk zwischen Ober- und Unterarm liegt: jmdn. mit dem E. anstoßen; jmdn. beim E. nehmen; die Ellbogen standen spitz und böse heraus Kasack Stadt 321; die E. aufstützen, auf den Tisch legen; beide E. auf die Knie stützen; sich auf dem rechten E. aufrichten; die E. andrücken; Leutnant (mit gewinkeltem Ellenbogen) F. Wolf Matrosen 3; daß sie die eine Hand in die Tasche gesteckt hat, etwas gezwungen, mit gewinkeltem Ellbogen Fallada Blechnapf 446; /übertr./ seine E. (ge)brauchen rücksichtslos vorgehen: darum werde ich rascher vorankommen, ohne die Ellbogen zu brauchen Nossack Spirale 101; er hat keine E. (kann sich nicht durchsetzen) etw. erfordert E. (Rücksichtslosigkeit)

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Zitationshilfe
„Ellbogen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Ellbogen>, abgerufen am 22.01.2020.

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