Fürsorge, die; -, -n
1. /ohne Pl./ Sorge um jmdn., jmdn. umsorgende Hilfe, Pflege: jmds. freundschaftliche, wohlwollende, vorausschauende, zarte F.; die väterliche, menschliche, öffentliche, kirchliche, gesundheitliche, wirtschaftliche, soziale, sittliche F. für jmdn.; die F. der Eltern für ihre Kinder; die F. des Menschen für die Tiere des Waldes; die besondere F. des Staates gilt den Alten und Kranken; die Liebe und F. der Kollegen umgab sie; geh. jmdm. seine F. angedeihen lassen; jmdn., etw. der F. einer Person anvertrauen, empfehlen; das verwaiste Kind wurde der F. einer Tante übergeben; umg. F. (Fürsorgeunterstützung) bekommen veralt. Vorsorge: [mein Vater schickte mich] auf zwei Semester nach Greifswald, wo er allerdings Fürsorge traf, daß ich nicht wieder aktiv wurde Schleich Besonnte Vergangenh. 161
2. öffentliche Einrichtung zur Hilfe, Betreuung wirtschaftlich, gesundheitlich, sittlich in Not oder Gefahr befindlicher Personen: Alte, Kranke, schwererziehbare Jugendliche werden von der F. betreut; das elternlose Kind wurde der F. übergeben; jmdm. Unterhalt aus den Mitteln der staatlichen F. gewähren; der öffentlichen F. zur Last fallen; die Mutter geht mit dem Säugling zur F.; in allen Kreisen gibt es Fürsorgen für Tuberkulosekranke;

Für-,

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