Fisch, der; -es, -e /Verkl.Fischchen, Fischlein/
schuppiges, wechselwarmes Wirbeltier (mit seitlich abgeflachtem Körper), das im Wasser lebt und dazu mit Schwimmblase, Kiemen und Flossen ausgestattet ist: Fische angeln, fangen, ausnehmen, backen, braten, kochen, essen; die Fische springen, stehen, umg. beißen nicht; exotische, fliegende Fische; gedörrter, geräucherter, marinierter F.; faule Fische; der F. hängt an der Angel, geht in die Reuse, zappelt im Netz; heute gibt es F. (ein Fischgericht) er kann schwimmen wie ein F.; sie ist gesund, munter, lebhaft wie ein F. im Wasser; er war den ganzen Abend stumm wie ein F.; /bildl./ die Fische /Sternbild und Tierkreiszeichen/ umg. scherzh. verhüll. die Fische füttern (sich bei Seekrankheit übergeben) ; (der) F. will schwimmen /Ausspruch bei großem Durst nach dem Fischessen/ /übertr./ salopp das sind (für mich) kleine Fische (Kleinigkeiten) ; ein großer F. eine wichtige Person: er hatte auch [der Gestapo] einige große Fische geliefert Bredel Enkel 332; faule Fische Unwahrheiten, Lügen: Faule Fische waren es mit seinen Kassen. Kaum daß man ihn begraben hatte, kam es heraus Tralow Kepler 39; das ist weder F. noch Fleisch (nichts Bestimmtes, etwas Halbes)

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