Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 2. Band, 1967

Flinte, die

Flinte, die; -, -n
Jagdgewehr mit einem oder zwei nichtgezogenen Läufen für Schrot: die F. laden, schultern, umhängen, abschießen, auf das Wild anlegen, von der Schulter nehmen, reinigen; mit der F. schießen; er schoß, was ihm vor die F. kam; er hatte noch keinen Keiler vor die F. bekommen; er trug … eine Flinte am Riemen über der Schulter Th. Mann 9,626 (Herr u. Hund) ; die F. knallt; umg. Gewehr: die Soldaten nahmen ihre Flinten auf den Rücken und marschierten los; Hermann Sacht, der ihn außerhalb des Gefängnisses mit geladener Flinte zu begleiten hatte A. Zweig Grischa 251; /bildl./ die F. ins Korn werfen vor einer unüberwindlich erscheinenden Schwierigkeit sogleich den Mut verlieren und aufgeben: bei der geringsten, bei jeder Schwierigkeit die F. ins Korn werfen; er wirft schnell die F. ins Korn, wenn es nicht beim ersten Mal glückt; er wirft die F. nicht so leicht ins Korn; salopp der soll mir nur vor die F. kommen (mit ihm werde ich abrechnen)!

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Zitationshilfe
„Flinte“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Flinte>, abgerufen am 31.05.2020.

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