Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 2. Band, 1967

Gans, die

Gans, die; -, Gänse /Verkl.: Gänschen, Gänslein/
1. Schwimmvogel mit gedrungenem Leib, ziemlich langem Hals und oben gewölbtem Schnabel sowie verhältnismäßig hohen Beinen, der wegen seines wohlschmeckenden Fleisches als Haustier gehalten wird und auch in wasserreichen Gegenden wild lebt: eine weiße, graue, wilde, junge, fette G.; die G. schnattert, zischt; Gänse mästen, stopfen, nudeln; Gänse rupfen; eine G. ausnehmen, braten; salopp ein Gesicht machen wie die G., wenn's donnert (ein verdutztes Gesicht machen)
2. abwertend unwissende, junge weibliche Person: sie ist eine G., noch das reinste Gänschen; Ich möchte gern etwas erfahren … ich bin eine Gans Th. Mann 1,127 (Buddenbr.) ; Schimpfw. du dumme G.!; das sind ja alles alberne Gänse; so eine blöde G.!

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Zitationshilfe
„Gans“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Gans>, abgerufen am 23.11.2020.

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