Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 2. Band, 1967

Gänze, die

Gänze, die; -, /ohne Pl./
geh. Gesamtheit, Ganzheit: daß diese Methoden in ihrer Gänze nur noch schwer zu übersehen sind Dt. Literaturzeitg. 1962; bes. süddt. österr. /meist in der Verbindung/ zur G. vollständig, gänzlich: jmds. Ansprüchen zur G. genügen; etw. ist zur G. abgeschafft; sein Wirken war zur G. dieser Aufgabe gewidmet; Das war beinahe zur G. ein Irrtum Musil Mann 1099; Die Priesterschaft sei zum größten Teil, die politische Führerschaft zur Gänze ermordet Werfel Musa Dagh 517

WDG, 2. Band, 1967

Ganze, das

Ganze, das; -n, -n
natürliche Einheit, etwas Vollständiges, Geschlossenes: ein einheitliches, harmonisches, in sich gerundetes, lebendiges, untrennbares Ganzes; diese Erscheinungen bilden ein Ganzes; man muß hier das große G. sehen; daß Rücksicht auf das große Ganze es gebiete, den Stimmen Gehör zu schenken H. Mann 4,423 (Untertan) ; das ist das G. (alles) umg. aufs G. gehen (alles wagen, riskieren) es geht ums G. (um alles)

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Zitationshilfe
„Ganze“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Ganze>.

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