Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Göre, die

Göre, die; -, -n
norddt. berl.
1. scherzh. kleines Kind: sie hat mehrere Gören zu Haus; er spielte mit der (niedlichen, kleinen) G.; Wie gut, daß die Gören nach Warschau evakuiert worden waren Grass Blechtrommel 184; mit blonden Haarschnecken, wie sie von den Gören bei uns zu Hause getragen werden Weiskopf 4,287
2. abwertend unartiges Kind, bes. Mädchen, Range: sie benahm sich wie eine (freche, alberne) G.; als hätte hier eine dumme Göre ein paar Tausend … Soldaten ins Gesicht geschlagen und angespien Welk Hoher Befehl 107; Berliner Gören; Gören! sagte er mit einem zärtlichen Schmunzeln Tralow Kepler 121

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Zitationshilfe
„Göre“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Göre>, abgerufen am 25.11.2020.

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