Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 2. Band, 1967

Gedicht, das

Gedịcht, das; -(e)s, -e
dichterische, meist gereimte Kunstform, die durch ihren Rhythmus und eine Gliederung in Verse und Strophen bestimmt ist und dem Leser oder Hörer vor allem eine Stimmung, ein seelisches Erlebnis vermittelt: ein lyrisches, episches, dramatisches G.; ein modernes G. in freien Rhythmen; ein G. ohne Überschrift; das G. hat vier Strophen; ein gutes, formvollendetes G.; ein G. verfassen, schreiben, umg. machen⌝; jmdm. ein G. widmen; ein G. in eine Anthologie aufnehmen; ausgewählte Gedichte herausgeben; ein G. lernen, (mit Pathos) aufsagen; ein G. rezitieren; im Unterricht ein G. behandeln, interpretieren; mit den Schülern ein G. erarbeiten; /übertr./ umg. /nur in der Wendung/ etw. ist ein G. etw. ist wundervoll: die Speise ist ein G., ist das reinste G.; das ist ein G.!

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Zitationshilfe
„Gedicht“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Gedicht>, abgerufen am 23.02.2020.

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