Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 2. Band, 1967

Geläut, Geläute, dasdas

Gelä̱u̱t, das; -(e)s, -e,
Gelä̱u̱te, das; -s, -
1. /ohne Pl./ das (fortwährende) Läuten: aus der Ferne, von den Kirchen der Stadt hörten wir G.; das G. verstummte langsam; Vom Ufer des Sees herauf kam durch die Abendstille das Geläute der Herdenglocken Storm 1,30 (Immensee) ; Wenn das Geläut bis zum Speicher herüberkommt, schlägt das Wetter um Bobrowski Boehlendorff 27
2. mehrere Glocken, die aufeinander abgestimmt sind und zusammen einen bestimmten Akkord, Klang ergeben: ein helles, tiefes G.; durch die neue Glocke wurde das G. der Kirche wieder vervollständigt; eine Glocke des Geläutes war im zweiten Weltkrieg eingeschmolzen worden; das Dorf hat das schönste G. der ganzen Gegend
3. Jägerspr. /ohne Pl./ das Bellen, der Laut jagender Hunde: die beiden Jagdhunde empfingen ihn mit freudigem G.

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Zitationshilfe
„Geläut“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Geläut>, abgerufen am 26.02.2020.

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