Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 2. Band, 1967

Gemeinplatz, der

-platz, der
allbekannte, selbstverständliche Weisheit: Hauptmann als Dichter des sozialen Mitleids – das ist ein Gemeinplatz Th. Mann 11,550; das Werk legte neue Thesen grundlegender Art vor, die seither Gemeinplätze des medizinischen Wissens geworden sind; er antwortete ausschließlich in Gemeinplätzen; abwertend abgegriffene Redensart: Jede Zeit, lautet der flachste aller Gemeinplätze, ist eine Übergangszeit. Tucholsky Ganz anders 51;

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Zitationshilfe
„Gemeinplatz“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Gemeinplatz>, abgerufen am 17.02.2020.

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