Gẹste, Gẹste, die; -, -n 〈lat.
   1. unwillkürliche oder beabsichtigte Bewegung der Hände oder Arme, die die Rede begleitet oder sie auch ersetzt: seine Worte durch heftige Gesten unterstreichen, mit ausholenden, großen Gesten begleiten; er sprach, redete mit lebhaften, pathetischen, beschwörenden, sparsamen, einfachen Gesten; eine abwehrende, beruhigende, zustimmende, unwillige, hilflose, fahrige G. machen; jmdn. mit beredten Gesten ins Haus bitten; mit einer einladenden G. auf etw. deuten
   2. /übertr./ Handlung, Zeichen: dieses Entgegenkommen erschien uns als freundliche G.; das war nur eine (höfliche, leere) G. von ihm; wenn der Brief ... etwa noch eine besonders huldvolle Geste des Königs enthielte: seine Ernennung zum Major Zuchardt Spießrutenlauf 20

Gestẹhungs-:
-kosten, die /nur im Pl./ Wirtsch. Herstellungs-, Selbstkosten: eine Ware unter den G. verkaufen; die G. senken; hohe G.


Gestẹịns-, gestẹịns-:
-art, die;
-bildend /Adj./: g. Silikate, Minerale;
-bohrer, der s. -bohrmaschine;
-bohrmaschine, die Bohrmaschine, die zur Herstellung von Sprenglöchern im Gestein verwendet wird;
-brocken, der;
-kunde, die Lehre von den Gesteinen, ihrer Entstehung und ihrer natürlichen Zusammensetzung, Forschungszweig der Geologie;
-masse, die;
-probe, die;
-schicht, die


Gestẹllungs-:
-befehl, der schriftliche Einberufung zum Heeresdienst


Zitationshilfe
„Geste“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Geste>, abgerufen am 22.01.2018.

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