Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 2. Band, 1967

Gewehr, das

Gewe̱hr, das; -(e)s, -e
1. Handfeuerwaffe mit langem Lauf: das G. anlegen, laden, (ent)sichern, abfeuern, schultern, reinigen; mit vorgehaltenem, angeschlagenem G.; ein automatisches G.; das G. im Anschlag haben; mit dem G. zielen; mit Gewehren bewaffnet sein; Er wünschte sich sehr, Meister Kluntschs Gewehr möge nach hinten losgehen Strittmatter Wundertäter 147; Mil. ins, unters G. treten (antreten) präsentiert das G.!; das G. strecken (sich ergeben) er stand G. bei Fuß; /übertr./ G. bei Fuß stehen (eine abwartende Haltung einnehmen) G. bei Fuß verharren, ausharren
2. /Sg. ungebräuchl./ Jägerspr. die aus dem Unterkiefer hervorstehenden Hauer des Keilers: die Hunde träumen oder lecken sich / die frisch genähten Wunden, die der Keiler / mit schweißigen Gewehren ihnen schlug G. Hauptm. Schluck u. Jau, Prolog

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Zitationshilfe
„Gewehr“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Gewehr>, abgerufen am 18.02.2020.

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