Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 2. Band, 1967

Gewinn, der

Gewịnn, der; -(e)s, -e
1. das Gewonnene, der (Rein)ertrag eines Unternehmens: Waren mit, ohne G. verkaufen; das Geschäft wirft keinen großen G. ab; G. aus einem Geschäft erzielen, ziehen, abschöpfen, schlagen; Von einem Geschäftsmann, der auf so ungeheure Gewinne spekuliert, kann man verlangen, daß er auch ein Risiko auf sich nimmt Feuchtw. Füchse 746; G. und Verlust berechnen, überschlagen; durch unvorhergesehene Umstände ist eine Verminderung des Gewinnes eingetreten; etw. hat jmdm. einen großen, umg. hübschen⌝ G. eingebracht; ein steuerpflichtiger, (über)planmäßiger G.; jmdn. am G. beteiligen; ein Anteil vom jährlichen G.
2. Nutzen: ein Buch mit G. lesen; diese Erkenntnis war für ihn ein großer G.; von einer Reise großen G. haben;
3. Treffer im Lotto, bei einer Lotterie: jedes zweite Los ist ein G.; die Auslosung der Gewinne; Geldsumme, Sachwert, den jmd. bei einer Lotterie, im Lotto, beim Spiel gewinnt: die Gewinne in einer Tombola; mit einem großen, kleinen G. herauskommen; Gewinne ausschütten, auszahlen; jmdm. ist ein ansehnlicher G. zugefallen; Gewinne werden ausgeteilt und eingestrichen Fallada Wolf 1,425

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Zitationshilfe
„Gewinn“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Gewinn>, abgerufen am 17.02.2020.

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