Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Gras, das

Gras, das; -(e)s, Gräser
1. /Verkl.: Gräschen, Gräslein/ artenreiches, grünes, krautiges Gewächs der Wiesen mit einfachem, meist hohlem Halm, ungestieltem Blatt und ährenförmigem Blütenstand: ein seltenes G.; mehrjährige Gräser; Gräser sammeln; die Ziege rupft hier und da ein Gräslein ab;
2. /ohne Pl./ den Erdboden überziehende Decke aus 1, Rasen: grünes, frisches, saftiges, dichtes, weiches, hartes, hohes, niedriges, spärliches, dürftiges, dürres, welkes, braunes G.; im G. liegen; Ich ruhe still im hohen grünen Gras Brahms Feldeinsamkeit; sich ins G. legen; das G. blüht, bildet Ähren, Rispen; das G. mähen, verfüttern; die Wege sind mit G. bewachsen, von G. überwuchert; Am Strande weht das Gras Storm 8,194; /übertr./ salopp wo er hinhaut, da wächst kein G. mehr (er haut derb zu) umg. darüber ist längst G. gewachsen (das ist längst vergessen) über eine Sache G. wachsen lassen (eine Sache in Vergessenheit kommen lassen) umg. spött. jmd. hört das G. wachsen (dünkt sich sehr klug) salopp derb er mußte ins G. beißen (sterben)

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Zitationshilfe
„Gras“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Gras>, abgerufen am 26.11.2020.

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