Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Greuel, der

Greuel, der; -s, -
1. etw. Grauenerregendes, Scheußliches: einem G. ein Ende bereiten; das zu ertragen, war mir ein G.; ein Gartenzwerg erschien ihr ein G.; Dies waren mir alles unsägliche Greuel G. Keller 4,305 (Gr. Heinrich)
2. /nur im Pl./ grauenerregende, scheußliche Taten: die G. des Krieges; von neuen Greueln war berichtet worden; ungeheure, wüste, furchtbare, erfundene G.; nach all den Greueln, die geschehen sind;
3. salopp jmd. ist jmdm. ein G. jmd. ist jmdm. sehr unsympathisch, wirkt abstoßend auf jmdn.: der Kerl ist mir ein G.; er war ihr schon immer ein G. gewesen;

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Zitationshilfe
„Greuel“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Greuel>, abgerufen am 27.02.2020.

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