Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Hader, der

1Hader, der; -s, /ohne Pl./
geh. Streit, Zank, starke und heftig ausgetragene Meinungsverschiedenheit: der alte H. der Religionen, Parteien, unter den Geschwistern war verstummt, von neuem ausgebrochen, losgegangen; es gab viel H. zwischen den Brüdern, Eheleuten; H. säen, mit jmdm. H. suchen, in H. liegen; in dauerndem, ewigem H. mit jmdm. leben; allem H. ein Ende machen; allen H. schwinden lassen;

WDG, 3. Band, 1969

Hader, der

2Hader, der;
1. /Pl.Hadern/ Lumpen: süddt. österr. ein wollener H.; Hadern sammeln, sortieren, zum Altwarenhändler bringen; feinstes Papier wird aus Hadern (von Leinen, Baumwolle) hergestellt
2. /Pl.Hader/ ostmitteldt. umg. Scheuertuch, -lappen: das Zimmer, die Stube mit dem H. (aus)wischen;

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Zitationshilfe
„Hader“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Hader>, abgerufen am 25.01.2020.

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