Haut-, haut-
zu Haut 1 a u. b:-abschürfung, die;
-artig /Adj./;
-arzt, der Facharzt für Hautkrankheiten, Dermatologe;
-atmung, die Med. Atmung durch die Haut: die H. wird durch Temperaturreiz angeregt, durch luftundurchlässige Kleidung behindert;
-ausdünstung, die;
-ausschlag, der: ein H. bedeckte seinen Körper;
-creme, die als Hautpflegemittel verwendete Salbe;
-drüse, die in die Haut eingelagerte Drüse;
-durchblutung, die: Tiefes Durchatmen und bessere Hautdurch blutung können außerdem durch Abgußbäder ... erreicht werden Gesundheit 1962;
-eng /Adj./ Neupräg. enganliegend: ein h. Pullover; h. Trikots; eine h. Hose, Bluse; ihr Kleid war h.;
-entzündung, die;
-falte, die;
-farbe, die: helle, dunkle, schwarze H.; ein Mensch mit anderer H.; seiner H. wegen mußte er Verfolgungen erleiden; Menschen verschiedener H., aller Hautfarben waren auf diesem Kongreß versammelt;
-fetzen, der umg. abgerissenes Stück Haut;
-flügler, der Zool. Insekt einer bestimmten Ordnung, für die vier häutige Flügel typisch sind: Bienen, Wespen, Ameisen gehören zu den Hautflüglern;
-freundlich /Adj./ vgl. -schonend: eine besonders h. Seife, Creme; Wäsche aus h. Material;
-gewebe, das aus Zellen aufgebaute Substanz der Haut;
-jucken, das brennender, prickelnder Schmerz bei Hautkrankheiten;
-klinik, die; Klinik zur Behandlung von Hautkrankheiten;
-krankheit, die; er litt an einer schmerzhaften H.;
-krebs, der; Med.;
-lappen, der; der (abgetrenntes) Stück Haut: die Haushühner haben am Kinn zwei schlaffe H.;
-leiden, das; vgl. -krankheit;
-malerei, die; Völkerk. Bemalung der Haut: Hautmalerei und Tätowierungen kehren in allen Weltteilen wieder Peschel Völkerkunde 23;
-nah /Adj./
   1. Med. direkt unter der Haut liegend: um hautnahe Muskulatur und Gelenke besonders zu erwärmen Gesundheit 1963
   2. Neubedeut. unmittelbar, das Gefühl ansprechend, nacherlebbar: eine h. Beschreibung, Darstellung; dieser Film, das Buch bringt die Alltagsprobleme h. an uns heran; er schreibt h.;
-nährend /Adj./ Neupräg.: eine Creme mit h. Wirkstoffen;
-öl, das als Hautpflegemittel verwendetes Öl;
-panzer, der Zool. durch Veränderung der Haut entstandene feste Körperhülle bestimmter Tiere: der H. der Krebse, Krokodile, Gürteltiere; Wir wissen bereits, daß die Insekten ... einen festen Hautpanzer aus Chitin haben K. v. Frisch Du u. das Leben 261;
-pflege, die;
-pflegemittel, das;
-reiz, der auf die Haut ausgeübter Reiz;
-reizung, die
   1. Hautreiz
   2. durch äußeren Reiz verursachte leichte Erkrankung der Haut: Wer nicht an Erkrankungen oder Hautreizungen leidet, die diese Art der Reinigung nicht zulassen, sollte sich möglichst mit Wasser und Seife waschen Gesundheit 1962;
-rötung, die vgl. -reizung 2;
-sack, der: [sie] blickte ... mit kohlschwarzen Augen, unter denen schlaffe Hautsäcke hingen, starr von unten geradeaus Th. Mann 2,56 (Zauberb.);
-schere, die feine Nagelschere;
-schicht, die;
-schonend /Adj./ Neupräg. die Haut schonend: der elektrische Rasierapparat ermöglicht h. Rasieren;
-schuppe, die Plättchen der Haut;
-stück, das;
-sympathisch /Adj./ vgl. -schonend: h. Oberhemden;
-temperatur, die Med.;
-transplantation, die Med. Schlie- ßen großer Hautwunden durch Überpflanzung von Hautstücken;
-tuberkulose, die Med.;
-typ, der: ein normaler, empfindlicher H.; je nach H. verwendet man unterschiedliche Hautpflegemittel;
-verjüngend /Adj./ Neupräg.: eine Creme, Seife mit h. Wirkung;
-verpflanzung, die vgl. -transplantation;
-verträglich /Adj./ vgl. -schonend: die Creme, Seife ist (gut) h.; h. Wäsche;
-wolf, der durch Reibung hervorgerufene Entzündung der Haut;
-wunde, die


Öl, das; -(e)s, -e aus Pflanzen, von Tieren oder aus der Erdrinde gewonnene fette, brennbare Flüssigkeit, die leichter als Wasser und nicht wasserlöslich ist: pflanzliches, tierisches, mineralisches, reines, klares, helles, dickflüssiges, gelbliches, grünliches, trübes Öl; fette, flüchtige, ätherische, kosmetische Öle; Öl pressen, gewinnen; nach Öl bohren; etw. ist mit Öl getränkt; der Dessertwein ist wie Öl, läuft wie Öl durch die Kehle; die Aufnahme pflanzlicher Öle statt tierischer Fette ist gesünder; Speiseöl: Fisch in Öl braten, backen; eine Dose Heringsfilet in Öl; Salat mit Öl und Zitrone, mit Essig und Öl; das Kuchenblech mit Öl bestreichen; Maschinenöl: das Öl ablassen, wechseln; Öl ein-, nachfüllen; der Wagen verliert Öl; das Getriebe läuft in Öl; eine Maschine mit Ölschmieren; Sonnenöl: den ganzen Körper mit Öl einreiben; gegen Sonnenbrand Öl nehmen; Heizöl: wir heizen mit Öl; sich auf Öl umstellen; der Ofen wird mit Öl gefeuert; eine Fernleitung für Öl; in Öl (mit Ölfarbe) malen; /bildl./ umg. Öl ins Feuer gießen, schütten (eine Erregung noch mehr steigern); Öl auf die Wogen gießen (jmdn., etw. beruhigen)
dazu /in Verbindung mit Pflanzen, Früchten, z. B./ Mohn-, Nelken-, Nuß-, Oliven-, Rapsöl; /in Verbindung mit Hinweisen auf den Verwendungszweck, z. B./ Bohr-, Brems-, Haar-, Haut-, Heiz-, Maschinen-, Motoren-, Salat-, Schmier-, Sonnen(schutz)-, Speise-, Tafel-, Treiböl; /ferner in/ Alt-, Bunker-, Erd-, Fichtennadel-, Fusel-, Gas-, Leicht-, Mineral-, Mittel-, Provence-, Roh-, Schwer-, Teer-, Terpentin-, Vollöl

Zitationshilfe
„Hautöl“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Haut%C3%B6l>, abgerufen am 21.08.2018.

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