Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Ich, das

Ich, das; -/ -s, -/ -s /Pl. ungebräuchl./
die eigene Person, das eigene Sein: das liebe I.; mein zweites, anderes I.; er zauderte lange, dann siegte sein besseres I. (siegten seine besseren Regungen) sein eigenes I. erforschen, verleugnen, hervorkehren, in den Mittelpunkt rücken; nichts höher schätzen als sein I.; sie, die meine Gedanken, mein ganzes Ich beherrschte E. T. A. Hoffm. 3,162 (Serapionsbrüder) ; Sie beschäftigte sich einzig und allein mit dem eigenen Ich Baum Kristall 158; die Zurückstellung, das Hintansetzen des eigenen I.; das Umdenken vom I. zum Wir; Alle Gestalten einer Dichtung … sind Emanationen des dichtenden Ich Th. Mann 11,12

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„Ich“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Ich>, abgerufen am 30.09.2020.

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