Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Idol, das

Ido̱l, das; -s, -e
griech.Gegenstand der (übermäßigen) Verehrung, Abgott: ein modernes, gefährliches, falsches, lebensfernes I.; Nutzen, Gewinn und Einfluß gelten oft als die Idole unserer Zeit; alle diese Ideale von einst erweisen sich als recht abgelebte, verschossene Idole Hofmannsth. Prosa I 168; der Olympiasieger ist das I. der sportbegeisterten Jugend; dieser Filmschaupieler wurde zum I. der jungen Mädchen; sein I. vergöttern, anbeten; seinem I. anhängen; von seinem I. träumen, schwärmen; sein gutes Aussehen und eine geschickte Reklame machten ihn zum I. des Volkes; die Menge erhob den Sieger zu ihrem I.; in jmdm. sein I. sehen; Sie [die Menschen] liegen vor jedem Idole im Staube C. Hauptm. Einhart 2, 151

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„Idol“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Idol>, abgerufen am 07.08.2020.

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