Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Idyll, das

Idỵll, das; -s, -e [idụ̈l]
griech.Bild, Bereich eines friedlichen, einfachen, beschaulichen, meist ländlichen Lebenszustandes: ein liebliches, reizvolles, unbeschwertes, häusliches, bäuerliches, sonntägliches, kleinbürgerliches I.; sich /Dat./ ein I. schaffen; ein I. stören; der Krieg brach in das I. der Familie ein; die Gastgeber spielten dem Besucher ein I. harmonischen Zusammenlebens vor; aus dem trostlosen Gelände ist ein I. (eine paradiesische Gegend) für Erholungssuchende geworden idyllische Szene: [die Tapeten] zeigten … Idylle im Geschmack des achtzehnten Jahrhunderts, mit fröhlichen Winzern, emsigen Ackersleuten, nett bebänderten Schäferinnen Th. Mann 1,8 (Buddenbr.)

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Zitationshilfe
„Idyll“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Idyll>, abgerufen am 04.08.2020.

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