Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Idylle, die

Idỵlle, die; -, -n [..ụ̈..]
griech.
1. Dichtung oder Gemälde, die in schlichter, oft idealisierender Weise den friedvollen, bescheidenen Alltag einfacher, natürlicher Menschen auf dem Lande schildern, bes. in der Form der Hirtendichtung oder Schäferszene: heitere, lebensfrohe, lebensfremde, verlogene Idyllen; die I. in der deutschen Malerei; der gerade erschienene Band enthält Idyllen aus dem 18. Jahrhundert;
2. Idyll: die Hühnerpest brach aus und machte der landwirtschaftlichen Idylle ein Ende Joho Wendemarke 302

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Zitationshilfe
„Idylle“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Idylle>, abgerufen am 10.08.2020.

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