Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Improvisation, die

Improvisatio̱n, die; -, -en
ital.
1. das Improvisieren: die Kunst der I.; die Gabe der I. haben; Freude, Spaß an, Lust zur I. haben; fähig sein zur I.; die I. beherrschen; ich bin sehr unbegabt für Improvisation Rinser Mitte 304; Mus. an eine Form gebundene Verarbeitung eines Themas aus dem Stegreif: Bach, Händel, Mozart waren Meister der I.; die I. spielt beim Jazz eine große Rolle;
2. das Improvisierte, aus dem Stegreif Dargebotene: eine gelungene, gekonnte, geistvolle, witzige I. bieten; seine Rede fand viel Beifall, obwohl sie reine I. war; Jetzt war die Zeit längst vorüber, wo es ein Genuß war, durch witzsprühende Improvisationen und geistreiche Trinksprüche zu glänzen Raabe I 1,360 (Hungerpastor)

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
intravenös
Zitationshilfe
„Improvisation“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Improvisation>, abgerufen am 08.08.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum WDG – Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache